Das Impur Christian Hospital (ICH) im Nordosten Indiens hat am 22. August 2025 ein Seminar organisiert, um auf die Bedeutung der Palliativversorgung aufmerksam zu machen. Die Veranstaltung hob ganzheitliche Ansätze hervor, die sowohl die körperlichen als auch die spirituellen Bedürfnisse von Patientinnen und Patienten am Lebensende berücksichtigen.
Die Teilnehmenden wurden ermutigt, Palliativversorgung nicht nur als medizinische Unterstützung zu verstehen, sondern auch als Ausdruck von Mitgefühl und menschlicher Nähe. Das Seminar unterstrich das Engagement des ICH, die Versorgung am Lebensende durch Aufklärung und Beteiligung der Gemeinschaft zu verbessern.
Wichtige Erkenntnisse aus dem Seminar
Das Seminar brachte medizinische Fachkräfte und geistliche Leitende zusammen, um darüber zu sprechen, wie Palliativpflege Trost über eine rein klinische Behandlung hinaus bieten kann. Rev. Temsü Jamir, Exekutivsekretär von ABAM, erinnerte daran, dass echte Fürsorge auch spirituelle Begleitung einschließt, die mit dem Glauben übereinstimmt. Er rief dazu auf, Medienplattformen zu nutzen, um Patientinnen und Patienten zu unterstützen, wenn persönliche Besuche nicht möglich sind, und so den Kontakt und das Mitgefühl aufrechtzuerhalten.
Zu den Referent:innen gehörten Dr. Obangjungla von Serene Palliative Care, zugleich Vertreterin der Indian Association of Palliative Care (IAPC) im Nordosten, sowie Pastorin Amenla Asso von der Süngkomen BC. Ihre Beiträge zeigten, wie eine effektive Kommunikation und Zusammenarbeit zwischen Gesundheitsfachpersonen und Kirchenleitenden das Leben von Patientinnen und Patienten bereichern kann.
Sie machten zudem deutlich, dass Palliativversorgung sich nicht auf die Behandlung von Krankheiten beschränkt, sondern darauf abzielt, Menschen in ihren letzten Tagen Würde, Frieden und Trost zu schenken.
Beteiligung der Gemeinschaft und Ausblick
Insgesamt nahmen 83 Personen an dem Programm teil, darunter Vertreter:innen von 15 örtlichen Kirchen sowie Studierende im Abschlussjahr des Impur Bible Seminary. Ihre Anwesenheit zeigte das große Interesse der Gemeinschaft daran, unheilbar Kranke einfühlsam und geistlich fundiert zu begleiten.
Das ICH bedankte sich bei den Kirchen und dem Seminar für ihre Unterstützung und betonte, dass solch eine Zusammenarbeit entscheidend ist, um eine qualitativ hochwertige Versorgung aufrechtzuerhalten. Das Krankenhaus richtet dieses jährliche Seminar als Teil seiner übergeordneten Mission aus, das Leben von Palliativpatient:innen zu verbessern.
Durch die Verbindung von fachlichem medizinischem Wissen mit geistlicher Begleitung setzt das ICH weiterhin Maßstäbe für eine umfassende Versorgung, die sowohl Körper als auch Seele ehrt.