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Marien Hospital Münsterland
Der neue Name des Krankenhauses, das aus der Fusion der Krankenhäuser in Emsdetten, Greven und Steinfurt entsteht, knüpft an die kirchliche Tradition der drei Einrichtungen an und stellt einen regionalen Bezug her: Das Marien Hospital Münsterland liegt im Herzen des Münsterlandes.
Die drei Krankenhäuser im Verbund der Christlichen Krankenhaus Trägergesellschaft (ckt.), das Marienhospital Emsdetten, das Maria-Josef-Hospital Greven und das Marienhospital Steinfurt sollen rückwirkend zum 01. Januar 2013 zu einem Krankenhaus zusammen geführt werden. Diesen Beschluss haben die Gremien des Klinikverbundes im vergangenen Jahr gefasst. Mit Hochdruck laufen seitdem die Vorbereitungen für die Fusion der drei Krankenhäuser.
Ein Krankenhaus mit mehreren Standorten
Ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zum dem städteübergreifenden Krankenhaus mit fünf Standorten (Altenberge, Emsdetten, Greven, Laer, Steinfurt) nun erreicht. Die Gesellschafterversammlung der Christlichen Krankenhaus Trägergesellschaft (ckt.) hat einen Namen für das neue Krankenhaus festgelegt. Die drei Einrichtungen werden zukünftig unter dem Namen „Marien Hospital Münsterland GmbH“ firmieren.
Ulrich Scheer, Kaufmännischer Geschäftsführer der ckt. beschreibt das neue Krankenhaus: „Das Marien Hospital Münsterland mit seinen 700 Betten ist ein Klinikum mit mehreren Betriebsstätten im Kreis Steinfurt. Für die ca. 200.000 Einwohner unseres Einzugsgebietes sichern wir eine moderne, leistungsstarke und wohnortnahe medizinische Versorgung.“ Die Fachbereiche Allgemeine Innere Medizin und Chirurgie werden an den drei Standorten Emsdetten, Greven und Steinfurt weitergeführt. Zusätzliche besondere Spezialisierungen der drei Betriebsstätten sollen das Angebot des Marien Hospitals Münsterland abrunden. Dazu zählen unter anderem das Darmzentrum am Standort Emsdetten, das Brustzentrum am Standort Greven und der Schwerpunkt Unfallchirurgie am Standort Steinfurt. Zusätzlich zu diesen drei Standorten ist das Marien Hospital Münsterland mit der Abteilung für Psychosomatische Medizin an den Standorten Altenberge (Tagesklinik) und Laer präsent.
Neuer Name ist Ergebnis eines Mitarbeiterwettbewerbs
Der neue Name des Krankenhauses ist das Ergebnis eines Wettbewerbes. Die Geschäftsführung der ckt. hatte die Mitarbeiter aufgerufen, sich an einem Ideenwettbewerb für den Namen des Krankenhauses zu beteiligen. Rund 180 Vorschläge sind eingegangen und wurden in den Gremien der ckt. beraten. Für die Gesellschafterversammlung, der Vertreter aus den katholischen Kirchengemeinden St. Pankratius in Emsdetten, St. Martinus in Greven und St. Nikomedes in Steinfurt angehören und den Aufsichtsrat, kamen Vorschläge in die nähere Auswahl, die sowohl einen kirchlichen und auch einen regionalen Bezug haben. Diese Kriterien erfüllten 40 der eingereichten Vorschläge. Nach dem erfolgreichen Abschluss der Namensfindung wurden nun vom Wirtschaftsausschuss der ckt. drei Sieger des Wettbewerbes ausgelost. Die Gewinner nahmen ihre Preise aus der Hand von Ulrich Scheer entgegen. Er dankte ihnen und allen anderen Mitarbeitern, die sich mit Vorschlägen in die Namensfindung eingebracht haben.
Gesundheitspreis NRW für das MRSA-Netzwerk EurSafety Health-Net würdigt auch das Engagement in den Krankenhäusern des ckt.-Krankenhausverbundes.

Im Krankenhaus sind an den Türen der Patientenzimmer immer wieder Hinweise zu lesen. Sie fordern die Besucher auf, sich vor dem Besuch der Patienten bei den Pflegekräften zu melden. So erging es auch Maria und Stephan Schulze (Name von der Redaktion geändert). Sie wollten im Krankenhaus ihre Mutter besuchen. „Bitte melden Sie sich im Stationszimmer“, hieß es an der Zimmertür. Dort wurde ihnen dann erklärt, sie dürften das Patienten-zimmer nur mit Schutzkleidung betreten. Der Gesundheits- und Krankenpfleger erklärte ihnen dazu ausführlich, dass die Mutter zu einer der Personengruppen gehöre, die als Träger eines gegen Antibiotika resistenten Keimes (MRSA) infrage kommt. Im Rahmen der Eingangsuntersuchung sei deshalb eine Probe mittels Nasenabstrich genommen worden. Das Ergebnis war positiv. Deshalb sind nicht nur Hygienemaßnahmen notwendig, sondern auch eine besondere Maßnahme, um die Besiedelung mit diesem Keim zu beseitigen. Er zeigte den beiden Angehörigen Kittel und Mundschutz, wies sie in die Verwendung von Händedesinfektionsmitteln ein und gab einige Hinweise zum weiteren Ablauf des Krankenhausaufenthaltes. „Eigentlich war unsere Mutter ins Krankenhaus gekommen, weil sie an der Hüfte operiert werden sollte. Und dann standen wir völlig vermummt auf dem Flur.“
Die Hygienefachkräfte der ckt. können sich vorstellen, dass es für viele Patienten und Angehörige verwunderlich ist, wenn sie von den besonderen Schutzmaßnahmen betroffen sind, die die Ausbreitung solcher Keime verhindern sollen. „Für uns ist das Routine. Doch wenn wir den Betroffenen erklären, was hinter diesen Maßnahmen steckt, sind sie bereit mitzumachen,“ so Dieter Papenhoff, Fachkrankenpfleger für Hygiene und Infektionsprävention und Leiter der ckt. - Hygieneberatung. Mit MRSA werden Bakterien bezeichnet, die gegen bestimmte Antibiotika resistent sind. Für den gesunden Menschen sind die Keime nicht gefährlich. Bakterien auf der Haut zu haben, ist normal. Sie dienen sogar als Schutz, da sie normalerweise nicht krank machen und andere krankmachende Bakterien durch ihre Anwesenheit verdrängen. Sie verursachen eine Erkrankung nur dann, wenn das Immunsystem stark angegriffen ist oder die schützende Haut durch eine Operation verletzt wird. Das gilt für etwa ein bis drei Prozent der Patienten in deutschen Krankenhäusern. Kommt es dann tatsächlich zu einer Infektion mit diesem besonderen Vertreter der normalen Hautbakterien, ist es wichtig, das richtige Antibiotikum zu wählen. Mit einfachen Hygienemaßnahmen kann man die Ausbreitung der Keime im Krankenhaus verhindern und Mitpatienten schützen. Dazu gehören beispielsweise die richtige Händedesinfektion und eben auch die Vermummung, sowie Versuche, dieses Hautbakterium zu entfernen. Gerade das Entdecken dieses Keimes ist aber die Chance, ihn daran zu hindern, Erkrankungen zu verursachen.
Daher sind auch die Krankenhäuser des ckt. Krankenhausverbundes in Emsdetten, Greven und Steinfurt bereits seit dem Jahr 2005 Mitglied im deutsch-nieder¬ländischen MRSA-Netzwerk EurSafety Health-Net. Es setzt gezielt auf Maßnahmen, die der Vorbeugung von Krankenhausinfektionen und der Eindämmung der Verbreitung von antibiotikaresistenten Bakterien dienen. Die Umsetzung von Hygienemaßnahmen zum Schutz vor MRSA, dem häufigsten multi-resistenten Erreger von Krankenhausinfektionen, wurde bereits 2008 in den Häusern der ckt. mit einem Qualitätssiegel gekennzeichnet und somit als vorbildlich bewertet. Im Rahmen des zweiten Qualitätssiegels wurden zusätzlich Daten zum Antibiotikagebrauch in den verschiedenen Krankenhäusern erhoben, sowie eine regionale Übersicht zur Antibiotikaresistenz erstellt. Dies ist von besonderer Bedeutung, da es den Kranken-häusern so erstmals ermöglicht wird, eigene Daten mit denen von umliegenden Häusern zu vergleichen, um ggf. Verbesserungen anzustoßen. Zudem wurden in den Häusern zahlreiche thematische Kampagnen, Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen zu den Themen Händehygiene, Antibiotikaeinsatz und -resistenz durchgeführt, die Hauptansatzpunkte bei der Vorbeugung von Krankenhausinfektionen darstellen. Diese Arbeit von EurSafety Health-Net war nun der Landesinitiative „Gesundes Land Nordrhein-Westfalen“ den ersten Preis wert.
Dr. med. Andreas Eichenauer, Medizinischer Geschäftsführer der ckt., freut sich über die aktuelle Auszeichnung des grenzübergreifenden Netzwerkes. „Der Gesundheits-preis NRW 2012 zeigt, dass unser Engagement von enormer Bedeutung ist. Erfolgreicher Infektionsschutz bedeutet Stärkung der Sicherheit unserer Patienten.“
Weitere Informationen über das Netzwerk: http://www.eursafety.eu/index.html
Emsdettener Volkszeitung, 22.11.2012. Aller guten Dinge in der Kommunikation zwischen Krankenhaus-Personal und Patienten sind drei. Oder etwa vier? Nun, beides ist richtig, wie am Mittwoch zirka 25 Ärzte und Mitarbeiter der Christlichen Krankenhausträgergesellschaft (ckt) im Marienhospital Emsdetten erfuhren. „Wollen Sie stressfrei, zeitsparend und überzeugend arbeiten, dann unterscheiden Sie zwischen vier Patiententypen: dem Macher, Analytiker, Harmonischen und Kreativen“, erklärten Kommunikationsexperten bei „Doctalks“, einem vom Netzwerk Gesundheitswirtschaft Münsterland e.V. initiierten Programm für Krankenhäuser.
In seiner Begrüßung betonte Dr. Andreas Eichenauer, Medizinischer Geschäftsführer des Hospitals, die hohe Bedeutung der Kommunikation im klinischen Alltag und die daraus erwachsenden Anforderungen an Ärzte und medizinisches Personal.
Das A und O in der Kommunikation sei, den Patiententypen zu erkennen und wirkungsvoll zu kommunizieren, stellte Kommunikationsdozentin Verena Arnhold heraus, die neben Persönlichkeitstrainer Dr. Axel Kröger, Theaterpädagoge Volker Kuhlhüser sowie Dr. Stefan Schüling, Facharzt für Orthopädie und Bauchredner, das Programm gestaltete.
Gute Kommunikation führe unter anderem zu Zufriedenheit am Arbeitsplatz sowie Therapie- bzw. Patiententreue. Des Weiteren könne sie auch das Image eines Krankenhauses entscheidend beeinflussen. „Manchmal ist es nur ein kleiner Dreh an der Stellschraube, der in der Betreuungsqualität des Patienten Großes bewirken kann“, erklärte Kröger, der als Trainer im Gesundheitsmarkt zuhause ist.
„Häufig bleibt das Thema Kommunikation trotz vieler Weiterbildungen auf der Strecke. Es wird oft auch als wenig greifbar empfunden. Doctalks bietet deshalb einen unterhaltsamen Einstieg und gibt praxisnahe Tipps“, erklärt Netzwerk-Geschäftsstellenleiterin Carmen Schulte. „Zudem besteht in jedem Haus oder jeder Einrichtung das Potenzial, die Kommunikation zum Zwecke der Patientenzufriedenheit und der Selbstvermarktung zu verbessern.“
Mit diesem Ziel entwickelte das Netzwerk Gesundheitswirtschaft Münsterland mit der Medizinmarketing-Agentur marketingcase ein Konzept, das Ärzte und Mitarbeiter informiert und gleichermaßen unterhält.
Zum Hintergrund
„Doctalks“ ist ein vom Netzwerk Gesundheitswirtschaft Münsterland initiiertes Fortbildungsprogramm für Ärzte und medizinisches Personal. Es kann von jedem Krankenhaus in der Region gebucht werden. Ziel des vierköpfigen Teams ist es, die Gäste für situationsabhängige Kommunikation mit unterschiedlichen Patiententypen zu sensibilisieren. Das Programm wird von Kommunikationsdozentin Verena Arnhold, Persönlichkeitstrainer Dr. Axel Kröger, Theaterpädagoge Volker Kuhlhüser sowie Dr. Stefan Schüling, Facharzt für Orthopädie und Bauchredner, gestaltet. Das Konzept stammt von der Medizinmarketing-Agentur marketingcase.
Weitere Informationen beim Netzwerk Gesundheitswirtschaft: Carmen Helena Schulte, 0251 980-1121, info@gesundheitswirtschaftmuensterland.de und bei Dr. Anke Tripp, http://marketingcase.de/
Quelle: Emsdettener Volkszeitung/Netzwerk Gesundheitswirtschaft
Bilder: Friederike Buettner (ckt. Referentin für Öffentlichkeitsarbeit)
Veranstalter und DocTalks-Schauspieler
Impressionen aus dem Kabarett

Förderverein des Marienhospitals Emsdetten übergibt neue Sitzbänke, einen Therapieschreibtisch, Spiele für die Geriatrie und ein Trainingsgerät für die physikalische Abteilung.
Pflegedirektorin Helga Flüchter ist direkt überzeugt, dass die grün und glatt gepolsterten Sitzbänke nicht nur ansprechend aussehen, sondern auch bequem sind. „Eine gute Gelegenheit Platz zu nehmen, wenn man als Besucher oder Patient die Beine entspannen möchte“. „Wir sind ein komplett ehrenamtlicher Förderverein“, betonte Manfred Noel, Vorsitzender des Vereins mit rund 150 Mitgliedern, der zusammen mit Gregor Mersmann die Spende überreichte.
Regelmäßig unterstützt der Förderverein das Emsdettener Krankenhaus. „Für den Alltag im Krankenhaus sind diese Spenden besonders wichtig“, bedankte sich Pflegedirektorin Helga Flüchter für die Spenden.
Pflegedirektorin Helga Flüchter und die stellvertretende Pflegedirektorin Annemarie Eilermann sind selbst seit mehreren Jahren aktiv im Förderverein.
„Wir Mitglieder des Fördervereins möchten informieren und setzen uns für eine bessere Versorgung der Patienten ein“, betonte Annemarie Eilermann.
„Gleichzeitig möchten wir uns herzlich bei Gregor Mersmann (ehem. Geschäftsführer des Fördervereins) bedanken, der in den letzten Jahren viel für uns geleistet hat. Aus beruflichen Gründen wird er Emsdetten verlassen, wir wünschen ihm daher alles Gute“, betonte Pflegedirektorin Helga Flüchter.
Der Förderverein finanziert sich ausschließlich aus Spenden. Über Ihre Unterstützung würden sich die Mitglieder und Empfänger freuen. Bei Fragen rund ums Thema Spenden oder zum Verein steht Manfred Noel gerne unter folgender Rufnummer zur Verfügung:
Manfred Noel:
Telefon: 02572 / 953532
Spendenkonto: Sparkasse
KTO.: 92 0 18
BLT.: 401 537 68
Am 30. September 2012 ist es soweit:
Das Ärztehaus am Marienhospital Emsdetten öffnet die Türen für Familien, Jung und Alt. Am Sonntag, den 30. September laden wir in der Zeit zwischen 13.00 Uhr bis 16.00 Uhr zur Besichtigung des neuen Anbaus ein. Präsentiert werden unter anderem die neue Wahlleistungsstation "Station K". Auch die Praxen und Gesundheitsdienstleister öffnen ihre Türen.
Mit einem Klick gelangen Sie zur Übersicht unseres Programms >>>>>>


In Deutschland erkranken rund 67.000 Menschen jährlich an Darmkrebs. Laut Angaben des Robert Koch-Instituts in Berlin ist Darmkrebs sowohl bei Frauen als auch bei Männern die zweithäufigste Krebserkrankung. In 90 Prozent aller Fälle ist Darmkrebs heilbar wenn er früh genug erkannt und richtig behandelt wird.
Die Diagnose Krebs ist für jeden Betroffenen ein schwerer Schock. Doch es gibt begründete Hoffnung: Dank fortschrittlicher Operations- und Therapieverfahren können immer mehr Patienten, die an Darmkrebs leiden, erfolgreich behandelt werden.
Das ckt. Darmzentrum ist eine Kooperation der drei Kliniken des ckt.-Verbundes sowie verschiedener Institute und niedergelassener Ärzte. So ermöglicht das interdisziplinäre Zentrum eine enge fachübergreifende Zusammenarbeit aller an der Diagnostik und Behandlung von Darmkrebs beteiligten Experten.
Ziel des ckt. Darmzentrums ist, die Versorgung von Krebspatienten im Kreis Steinfurt zu verbessern. Das standortübergreifende Darmzentrum ist vor 16 Monaten entstanden, um betroffene Patienten ganzheitlich und in den verschiedenen Phasen der Erkrankung zu betreuen. Der Chefarzt der Allgemein- und Viszeralchirurgie am Emsdettener Haus, Reiner Schürmann, hat das Darmzentrum von Anfang an gemeinsam mit Dr. Klaus Waltermann, Gastroenterologe am Marienhospital Steinfurt, und Dr. Dirk Nischik, Onkologe am Maria-Josef Hospital, vorangetrieben. Eine Bündelung von Kompetenzen aller Spezialisten in den drei Krankenhäusern (Marienhospital Emsdetten, Marienhospital Steinfurt, Maria-Josef-Hospital Greven) und niedergelassener Ärzte wurde vorgenommen. Für den Patienten bedeutet dies, dass ihm unnötige Wege, Zeitverzögerungen in der Diagnostik und Mehrfachuntersuchungen erspart bleiben. Die enge Kooperation der einzelnen Spezialisten unterschiedlicher medizinischer Fachbereiche ermöglicht es außerdem, die individuell für jeden Patienten die optimale Behandlung zu konzipieren.
Das ckt. Darmzentrum steht exemplarisch für die neue "hausübergreifende" Ausrichtung der ckt. An allen drei Standorten ist eine Grundversorgung sichergestellt, doch um zukünftig weiterhin wettbewerbsfähig zu sein, spezialisieren sich die Hospitäler mit verschiedenen Schwerpunkten. Die ckt. will mit dieser Strategie alle Standorte langfristig sichern. „Die Einrichtung des ckt. Darmzentrums zeigt, dass die Krankenhäuser des ckt.-Verbundes nicht nur durch die Verwaltungsumstrukturierung, die 2011 stattfand, sondern auch auf dem Gebiet der medizinischen Versorgung näher zusammenrücken,“ sagt der Medizinische Geschäftsführer Dr. med. Andreas Eichenauer.
Doch entstehen nicht nur innerhalb des Klinikverbundes tragfähige Netzwerke zur patientenorientierten Versorgung. Durch eine gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit wollen die Krankenhäuser in Emsdetten, Greven und Steinfurt dafür sorgen, dass den Patienten und niedergelassenen Ärzten an jedem einzelnen Standort die Kompetenz des gesamten Verbundes zur Verfügung steht.
Ca. 2000 Krebsneuerkrankungen gibt es laut Krebsregister NRW im Kreis Steinfurt jedes Jahr. Um eine moderne, patientenorientierte Versorgung der Betroffenen wohnortnah sicherzustellen, hat der ckt.-Krankenhausverbund eine neue Sektion für Hämatologie, Onkologie und Palliativmedizin gegründet.
Die Behandlung von Krebserkrankungen mit allen Folgen ist heute nicht mehr nur den hochspezialisierten Universitätskliniken vorbehalten. Nach jahrzehntelanger Forschung und Erprobung der Therapien ist es heutzutage möglich, die Behandlung auch auf höchstem Niveau wohnortnah durchzuführen. Moderne Therapien machen es möglich, auch Menschen mit metastasierten und fortgeschrittenen Tumorleiden lange und gut im Leben zu halten. Dies erfordert jedoch eine konzentrierte Planung in Abstimmung mit den Betroffenen selber, den betreuenden Haus- und Fachärzten, sowie den Krankenhausversorgern vor Ort. Es erspart den Betroffenen lange Fahrtwege und bietet schnellere Terminvergaben bei gleich hoher Behandlungsqualität wie im Universitätsklinikum. Kombiniert mit einem immer seltener werden Qualitätsmerkmal im Gesundheitssystem, einem persönlichen und vor allem konstanten Ansprechpartner, ergibt eine optimale Versorgung von Patienten mit Tumorleiden.
Geplant ist eine Palliativstation am Standort Greven. Das Angebot versteht sich als Ergänzung zu den bereits bestehenden Strukturen im Kreis: der ambulanten Palliativversorgung, sowie dem Hospiz in Emsdetten.
Die Palliativstation soll den Patienten ein ganzheitliches Expertenteam bieten. Hier sind neben der fachärztlichen Expertise vor allem die Fachpflege, Physiotherapie, psychologische Betreuung, sowie komplementäre Behandlungsmethoden (z. B. traditionell chinesische Medizin und Akupunktur) fester Bestandteil des Angebots. Ein besonderer Schwerpunkt wird als christlicher Krankenhausträger auf die seelsorgerische Begleitung gelegt. Im Palliativteam steht nicht eine einzelne Berufsgruppe im Vordergrund, die ganzheitliche Therapie wird vielmehr im Team geplant und durchgeführt. Ziel ist es, letztendlich die Beschwerden der Betroffenen zu lindern, und eine rasche Entlassung ins häusliche Umfeld zu ermöglichen. Es soll aber auch möglich sein, Patienten, deren Erkrankung sich rasch verschlechtert, zusammen mit ihren Angehörigen ein Umfeld zu bereiten, das ein selbstbestimmtes und vor allem menschenwürdiges Sterben ermöglicht. Räumlich wird dies durch die neu renovierte und freundlich gestaltete Palliativstation ermöglicht, wo die Möglichkeit zur Einzelunterbringung besteht, auf Wunsch auch mit „rooming in“ von Angehörigen.
Im ambulanten Bereich ist die Sektion bereits jetzt fester Bestandteil des Brustzentrums Nordmünsterland und des ckt.- Darmzentrums. Das Brustzentrum ist bereits mehrfach durch die Ärztekammer Westfalen-Lippe zertifiziert worden und bietet Versorgung auf höchstem Niveau.
Wichtiger Bestandteil ist auch hier der permanente Dialog zwischen Patienten
und ihrem Behandler - der Arzt ist für die Patienten jederzeit „greifbar“. Zur Qualitätssteigerung führt auch die enge Zusammenarbeit mit dem neuen Chefarzt der Senologie, Dr. med. Akbar Ferdosi. Er leitet den operativen Standort des Brustzentrums in Greven.
Im Rahmen des Darmzentrums werden die ambulanten Chemotherapien ebenfalls in Greven durchgeführt. Das Darmzentrum wurde im März dieses Jahres zum ersten Mal durch die Deutsche Krebsgesellschaft auditiert und ist zur Zertifizierung empfohlen worden. In Kooperation mit dem operativen Standort in Emsdetten und dem gastroenterologischen Standort in Steinfurt werden die Patienten auch hier leitliniengerecht, vor allem aber persönlich auf dem höchsten Qualitätsniveau behandelt.
Zusammengefasst bietet der Krankenhausträger ckt. ein umfassendes Angebot für Krebspatienten im Kreis Steinfurt an. Als herausragendes Qualitätsmerkmal sollen hier vor allem die wohnortnahe und persönlich individuelle Behandlung der Betroffenen im Vordergrund stehen. Für fortgeschritten Erkrankte soll ein ganzheitliches Therapieangebot mit kurzen Anfahrtswegen und „kleinen Dienstwegen“ das Angebot abrunden.
Die Sektion versteht sich als Ergänzung und Weiterentwicklung des bisherigen Behandlungsangebotes. Profitieren sollen alle Patienten und Abteilungen innerhalb des Einzugsgebietes der ckt. mit ihren drei Standorten. Bisher wurden Tumorpatienten vor allem in Greven in der Abteilung für Allgemeine Innere Medizin mitversorgt.
Weitere informationen finden Sie hier:
http://www.ckt-verbund.de/Maria-Josef-Hospital_Greven/Fachabteilungen/Haematologie.htm

Foto: Ulrich Schmöckel, Fachkrankenpfleger in der Onkologie am Maria-Josef-Hospital Greven
Es ist soweit: Im Juni 2012 nimmt das Ärztehaus in Emsdetten den Betrieb auf. Damit ist ein weiterer Schritt für eine Kooperation zwischen dem Krankenhaus und den niedergelassenen Ärzten getan. Die aktuellsten Veränderungen: Ein neuer OP bietet nun mehr Platz für Operationen, eine komplett neue Endoskopie wurde eingerichtet. Außerdem ist mit dem Bau des Ärztehauses ein modernen Haupteingang entstanden. 
Die Presseberichte sehen Sie hier >>>>>
Vortragsreihe Psychosomatik: Dialog zur Förderung des fachlichen Austauschs
Der Auftakt der Veranstaltungsreihe „Altenberger Psychosomatik-Dialog“ fand in einem gefüllten Saal in der Johannes Klinik, Privatklinik für seelische und psychosomatische Gesundheit, statt. Ausgestattet mit Getränken, freute sich das bunt gemischte Publikum aus Psychotherapeuten und Ärzten verschiedenster medizinischer Fachbereiche aus dem niedergelassenen und dem stationären Versorgungssektor auf zwei Fachvorträge rund ums Thema Psychosomatik.
Klinikleiter Dr. med. Matthias Heyng hat die neue Serie mit jährlich stattfindenden Veranstaltung zu aktuellen Themen aus dem Bereich der Psychosomatik ins Leben gerufen. Einerseits mit dem Ziel der Begegnung von Ärzten und Therapeuten, andererseits um die Privatklinik mit Schwerpunkt Psychosomatik, Depression, chronische Schmerzen und Burnout vorzustellen. Die Klinik wurde Ende des vergangenen Jahres neu gegründet und bietet vollstationäre Akutbehandlungen für Privatpatienten und Selbstzahler an.
„Es ist uns wichtig, den fachlichen Austausch und die Zusammenarbeit der verschiedenen Fachdisziplinen untereinander zu fördern. So wollen wir uns abstimmen, welche Behandlung der betroffenen Patienten durch welchen Behandler in welcher Phase der Erkrankung den Heilungsprozess am ehesten fördert“, so der Leiter der Altenberger Klinik.
Facharzt für Psychiatrie Prof. Dr. med. Jürgen Staedt, der extra aus Berlin angereist war, lieferte aktuellste Erkenntnisse über die Zusammenhänge von Schmerz und Depression. Es spiele eine wichtige Rolle, dem Patienten zuzuhören und gemeinsam zu reflektieren, um eine Erklärung für die seelischen Aspekte der Schmerzsymptomatik zu finden.
Referent Dr. med. Matthias Weniger aus Gelsenkirchen mit dem Schwerpunkt Psychokardiologie erklärte, dass Depressionen mit einem erhöhten Herzinfarktrisiko verbunden seien. „35 bis 70 Prozent der stationären herzkranken Patienten sind depressiv, dadurch ist die Sterberate erhöht“, so der Leiter der Psychokardiologie in der Bergmannsheil und Kinderklinik Buer GmbH.
Im Anschluss, nachdem Psychotherapeuten und andere Teilnehmer aus dem Publikum die Möglichkeit hatten Fragen zu stellen, nutzte Dr. med. Matthias Heyng die Möglichkeit für einen gemeinsamen Rundgang durch die Klinik, die als Privatklinik die Abteilung für Psychosomatik des Marienhospitals Steinfurt in Laer ergänzt.
Nach dem erfolgreichen Auftakt der Vortragsreihe, die in Kooperation mit der Ärztekammer Westfalen-Lippe durchgeführt worden ist, soll im nächsten Jahr „Psychoonkologie“, die psychotherapeutische Mitbehandlung von krebskranken Patienten, im Zentrum der Betrachtung stehen.
In den vergangenen Wochen wurde in den Medien über Folgewirkungen des künstlichen Hüftgelenkersatzes berichtet. Bei bestimmten Produkten soll es zu einem Metallabrieb gekommen sein, bei dem auch gesundheitsschädliche Schwermetalle freigesetzt wurden. In den ckt.- Krankenhäusern sind die hierfür in Frage kommenden Hüftendoprothesen nicht zum Einsatz gekommen.
Einen Überblick zur fachlichen Diskussion um den künstlichen Hüftgelenkersatz bietet die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie e.V.
Die Abteilung für Frauenheilkunde am Maria-Josef-Hospital Greven steht seit dem 01. April 2012 unter einer neuen Leitung. Gemeinsam leiten die Chefärzte Dr. med. Akbar Ferdosi und Wilfried Müller die Abteilung.
Mit dem Leitungswechsel vollzieht sich gleichzeitig auch eine nötige Neustrukturierung des Leistungsspektrums der Frauenheilkunde am Maria-Josef-Hospital. Die beiden grossen Bereiche Gynäkologie und Senologie werden fortan von zwei fachlich verantwortlich leitenden Ärzten geführt. Die Unternehmensführung der ckt. trägt mit dieser Strukturveränderung einem bundesweit zu verfolgenden Trend zur Spezialisierung im Bereich der Frauenheilkunde Rechnung.
Die Verbindung von moderner Medizin und besonderer persönlicher Zuwendung gehört zu den Grundsätzen der beiden leitenden Ärzte. Gemeinsam mit ihrem motivierten und jungen Team aus Ärzten und Pflegekräften ist es Dr. Akbar Ferdosi und Wilfried Müller eine Herzensangelegenheit, auf die großen Sorgen und Nöte ihrer Patientinnen individuell einzugehen. Der neue Rahmen einer Abteilung mit fest definierten Aufgabenbereichen macht dies erst möglich.
Gynäkologie
Chefarzt Wilfried Müller ist für den Bereich der operativen und konservativen Frauenheilkunde zuständig. Mit dem erfahrenen Kliniker bietet das Maria-Josef-Hospital den Patientinnen aus Greven und Umgebung auch in Zukunft die Möglichkeit, die meisten und häufigsten Erkrankungen in der Frauenheilkunde weiter vor Ort zu versorgen und wenn nötig langfristig mitbetreuen zu lassen.
Senologie (Lehre von den Brusterkrankungen)
Chefarzt Dr. Ferdosi ist für den speziellen Schwerpunkt der Senologie verantwortlich. Das Maria-Josef-Hospital ist operativer Standort des zertifizierten Brustzentrums Nordmünsterland. Als anerkannter Krebsspezialist behandelt Ferdosi Frauen mit bösartigen Zellwucherungen in der Brust.
Für Dr. Ferdosi ist es ein Hauptanliegen, die hohe Behandlungs- und Betreuungsqualität für Patientinnen mit Brustkrebs weiter zu erhalten. Viele Patientinnen nehmen zunächst ambulant Kontakt mit dem Brustzentrum auf, zum Beispiel auf eine frauenärztliche Überweisung. Versorgt werden auch Frauen mit verdächtigem Befund nach der Untersuchung in der Mammografie-Screening-Einheit am Maria-Josef-Hospital in Greven.
Geburtshilfe
In der ersten Hälfte ihrer Schwangerschaft (bis zur 20. Woche) können Frauen weiterhin im Grevener Krankenhaus stationär bei Problemen in der Schwangerschaft betreut werden. Schwangerschaftserbrechen oder eine drohende Fehlgeburt können einen stationären Aufenthalt erforderlich machen.
Für die Geburtsmedizin in der zweiten Schwangerschaftshälfte bieten sich im ckt.-Krankenhausverbund das Marienhospital Steinfurt und als weiteres Krankenhaus das Franziskushospital in Münster als Anlaufstelle an.
Interdisziplinäre Behandlung von Krebserkrankungen
Sollte nach der Operation eine Chemotherapie die langfristigen Heilungschancen verbessern, kann das Behandlungskonzept direkt mit Dr. Jens Reese abgestimmt werden. Dr. Reese ist leitender Arzt für Hämatologie, Onkologie und Palliativmedizin im ckt.-Verbund mit dem Hauptstandort Maria-Josef-Hospital. Hier wird sichergestellt, dass die Anschlussbehandlung im Rahmen einer Chemo- und / oder Immuntherapie nach neuesten medizinischen Standards und vor allem möglichst nebenwirkungsarm durchgeführt wird. Dr. Reese ist die Abmilderung von Chemotherapie-Nebenwirkungen (die sogenannte Supportivtherapie) ein besonderes Anliegen.
Vor wenigen Tagen hat die neu gegründete Johannes Klinik in Altenberge ihren Betrieb aufgenommen. Die Privatklinik für seelische und psychosomatische Gesundheit bietet Menschen in seelischen Krisen oder Personen im Zustand körperlicher und seelischer Erschöpfung (zum Beispiel Burnout-Syndrom) Hilfestellung zur Bewältigung ihrer psychosomatischen Erkrankung.
In der Johannes Klinik sollen Patienten mit depressiven Störungen, insbesondere auch arbeitsplatzbezogenen Depressionen im Sinne eines Burnout-Syndroms behandelt werden. Weiterer therapeutischer Schwerpunkt ist die Therapie von Menschen mit chronischen Schmerzstörungen. Darüber hinaus werden Patienten mit Störungen aus dem gesamten Bereich psychosomatischer Erkrankungen wie Angst- oder Zwangsstörungen, Persönlichkeitsstörungen und psychische Störungen als Folge organischer Erkrankungen sowie Patienten mit posttraumatischen Belastungsstörungen behandelt. Die Johannes Klinik bietet 16 Behandlungsplätze. Dies ermöglicht einen individuellen und sehr persönlichen Umgang zwischen Patienten und Therapeuten. Mit ihrem Leistungsspektrum wendet sich die Johannes Klinik an privat versicherte Patienten, Beihilfeberechtigte und Selbstzahler.
„Die Patienten sollen sich in der Einrichtung gut aufgehoben und intensiv betreut fühlen. Dazu bedarf es eines tragfähigen und belastbaren Verhältnisses zu den Therapeuten, geprägt von Offenheit, Aufrichtigkeit und Kritikfähigkeit“, so Chefarzt Dr. med. Matthias Heyng. Er leitet die Johannes Klinik. Die Klinik profitiert von den Erfahrungen und bewährten Therapieverfahren der mittlerweile seit 30 Jahren bestehenden Abteilung für Psychosomatik und Psychotherapie des Marienhospitals Steinfurt mit Sitz in Laer / Westfalen. Diese Abteilung mit überregionalem Renommee ist eine der größten Einrichtungen ihrer Art und wird ebenfalls durch Chefarzt Dr. med. Matthias Heyng geleitet.
Nicht nur in der medizinischen Betreuung legen die Privatklinik Wert auf ein hohes Niveau, sondern auch bei der Ausstattung und beim Komfort. Die Räumlichkeiten der Johannes Klinik bieten ideale Rahmenbedingungen für eine erfolgreiche Therapie. Dafür wurden aufwendige Umbaumaßnahmen in dem ehemaligen Altenberger Krankenhaus an der Billerbecker Straße vorgenommen. Die Räumlichkeiten sind großzügig, geschmackvoll und modern gestaltet und entsprechen hohen Anforderungen an ein wohnliches, Geborgenheit vermittelndes Wohnambiente. Die Unterbringung in der Johannes Klinik erfolgt grundsätzlich in Einzelzimmern. Pro Stationsebene mit acht Patientenzimmern wird ein moderner Loungebereich mit Teeküche für die Patienten vorgehalten. In der Cafeteria erwartet die Patienten eine innovative und kreative Küche mit einer Auswahl verschiedener Menüs. Daneben können die Patientinnen und Patienten auch à la Carte wählen oder auf ihre Bedürfnisse abgestimmte Spezial- und Diätkost bestellen.
Im März 2012 veranstaltet die Johannes Klinik einen Tag der offenen Tür. Dann besteht die Möglichkeit, sich einen Eindruck von den Räumlichkeiten der Einrichtung zu verschaffen.
Genauere Informationen zum Leistungsspektrum sind im Internet unter www.johannes-klinik.de abzurufen. Telefonisch ist die Johannes Klinik unter 02505 / 809-0 zu erreichen. Auch Informationsbroschüren können unter der Rufnummer bestellt werden.
Abschied vom Amt des Aufsichtsratvorsitzenden der Christlichen Krankenhaus-Trägergesellschaft in Dankbarkeit, mit Wehmut und Dankbarkeit
Heinrich Westphal ist vom Bischof von Münster mit der Paulus-Plakette ausgezeichnet worden. Für seine Verdienste als Vorsitzender des Aufsichtsrates der Christlichen Krankenhaus-Trägergesellschaft (ckt.) erhielt Westphal die bronzene Paulus-Plakette aus der Hand von Domvikar Dr. Klaus Winterkamp. Die Paulus-Plakette wird Menschen überreicht, die sich im kirchlichen Bereich überörtlich engagiert haben. Westphal bedankte sich für die Auszeichnung, sagte jedoch, dass er sie stellvertretend entgegennehme, für alle, die sich in der ckt. für die Gesundheitsfürsorge der Bevölkerung im Kreis Steinfurt einsetzen. „Allein hätte ich das nicht erreichen können.“

Die Verleihung erfolgte im Rahmen der feierlichen Verabschiedung von Heinrich Westphal aus seiner Führungsposition in der ckt. Westphal stellt sich nach 17 Jahren nicht mehr für eine erneute Kandidatur für die ehrenamtliche Position des Aufsichtsratsvorsitzenden in dem Krankenhausverbund zur Verfügung.
Zahlreiche Gäste waren der Einladung zum Abschiedsfest gefolgt.In seiner Festrede ging Domkapitular Dr. Klaus Winterkamp, Vorsitzender des Caritasverbandes Münster e.V. auf die Entwicklung der katholischen Krankenhäuser im Bistum Münster ein. In diesem Zusammenhang würdigte Winterkamp die Verdienste von Heinrich Westphal in der ckt.: „Ziel des Verbandes war es von Anfang an, die Klinikstandorte zu stabilisieren, um das Angebot einer ortsnahen medizinischen Krankenhausversorgung zu gewährleisten.“ Hierfür habe sich Westphal engagiert eingesetzt.
Rechtsanwalt Heinrich Westphal gehörte seit den Anfängen der ckt. dem Aufsichtsrat an. Im November 1995 wurde er erstmals zum Vorsitzenden des Gremiums gewählt und blieb bis zum 30. Juni 2011 in diesem Amt. Im Laufe seiner Amtszeit hat Westphal den Weg der ckt.-Holding zum einem modernen Dienstleistungsunternehmen des Gesundheitssektors im Münsterland begleitet und entscheidend mitgeprägt.
Nach der Verabschiedung des Gesundheitsstrukturgesetztes im Jahre 1993 sahen die drei katholischen Kirchengemeinden St. Pankratius in Emsdetten, St. Martinus in Greven und die Stiftung St. Elisabeth in Ibbenbüren für ihre drei Krankenhäuser in der Gründung einer gemeinsamen Trägergesellschaft mit straffer Organisationsform eine Möglichkeit zum Erhalt und zur Weiterentwicklung ihrer Krankenhausstandorte. Sie wollten sich unter einem gemeinsamen Dach den Herausforderungen des neu entstehenden Bereiches der Gesundheitswirtschaft stellen. 1994 war die ckt.-Holding war im Münsterland einer der ersten Zusammenschlüsse auf regionaler Ebene.
Siebzehn Jahre nach der Gründung der ckt. hat sich die Trägergesellschaft mit zwölf Tochtergesellschaften entwickelt, in denen insgesamt annähernd 2.000 Mitarbeiter beschäftigt sind. Die gesamte Gruppe setzt jährlich knapp 100 Millionen Euro um. Die Krankenhäuser, Alteneinrichtungen und Anlagen für Betreutes Wohnen decken einen Großteil des Bedarfs im südwestlichen Kreis Steinfurt mit seinen 220.000 Einwohnern ab. Die Kliniken versorgen jährlich knapp 23.000 stationäre Patienten.
Gerade in den letzten Jahren wurde die Leitung der ckt. bis hinein in den Aufsichtsrat für seine Entscheidungen kritisiert. Themen wie Notarztversorgung, hausübergreifende Chefarztbesetzung oder die Zusammenführung von medizinischen Leistungen waren Themen, die Heinrich Westphal nicht tabuisiert hat. Außerdem gab er Impulse für die innovative Weiterentwicklung des Krankenhausverbundes. So prägte er frühzeitig den Begriff des einen Krankenhauses an drei Standorten.
Domkapitular Dr. Winterkamp wagte dann noch einen Blick in die Zukunft der Krankenhausentwicklung und stellte dabei den Auftrag der kirchlichen Einrichtungen klar in den Vordergrund. „Menschlichkeit“ und „Zuwendung mit dem Herzen“ seien das auszeichnende Charakteristikum katholischer Krankenhäuser. Er forderte die ausdrückliche Zuwendung zu Patienten, Bewohnern, Angehörigen und Besuchern in den kirchlichen Einrichtungen. Dies müsse von allen Berufsgruppen getragen werden und sich durch alle Abläufe in den Einrichtungen hindurchziehen. „Das muss uns meines Erachtens auf Dauer etwas wert sein.“ Der Caritasverband setze sich deshalb für Wohnortnähe und die versorgungstechnischen Vorteile von Verbundstrukturen ein.
In seiner Abschiedsrede zeigte sich Westphal dankbar für die Unterstützung, die er in seiner Amtszeit von den Gremien der ckt. und durch die Mitarbeiter des Verbundes erhalten habe. Auch Wehmut verspüre er, wenn er auf die langen Jahre seines Engagements zurückblicke. Er spüre jedoch auch die Erleichterung, wenn die Verantwortung von den Schultern genommen wird.
Über die Nachfolge von Heinrich Westphal entscheiden die Gremien der ckt.-Holding noch im Laufe des Septembers.
ckt. Krankenhäuser machen Qualitätsdaten transparent
Die ckt. Krankenhäuser Marienhospital Emsdetten, Maria-Josef-Hospital Greven und Marienhospital Steinfurt veröffentlichen zum dritten Mal in Folge ihre Daten zur Qualität der Patientenversorgung. Welche Operationen und Behandlungen werden mit welcher Ergebnisqualität durchgeführt? Welche medizinischen Großgeräte sind wo vorhanden? Welche Ärzte verfügen über die besondere Kompetenz, andere Ärzte auszubilden? Antworten auf diese und viele weitere Fragen bietet der Jahresbericht zur Qualitätssicherung.
Der Jahresbericht wird von Geschäftsstelle des CLINOTEL-Krankenhausverbundes erstellt. Seit April 2008 gehören die ckt. Krankenhäuser zu dem Verbund von zurzeit 29 Mitgliedshäusern aus dem gesamten Bundesgebiet. Das gemeinsame Ziel ist es Wissen und Erfahrungen gegenseitig auszutauschen, um von den jeweiligen Stärken des Anderen zu profitieren. Dieses Ziel findet in dem Motto „Von den Besten lernen, zu den Besten gehören“ ausdruck. Der Jahresbericht ist ein Mittel für den Wissens- und Erfahrungsaustausch. „Mit den öffentlich zugänglichen Informationen zur Qualitätssicherung gehen wir sehr weit über die gesetzlichen Informationspflichten hinaus. Wir wollen die Daten veröffentlichen, um das Vertrauen in unsere Krankenhäuser weiter zu stärken“, so Dr. med. Andreas Eichenauer, Medizinischer Geschäftsführer der ckt.-GmbH. Nach den derzeitigen gesetzlichen Vorgaben müssen die Krankenhäuser lediglich einen kleinen Teil der Kennzahlen veröffentlichen. Die ckt. bietet mit dem Jahresbericht zur Qualitätssicherung zusätzliche Transparenz, die mehr Informationen bietet als der alle zwei Jahre gesetzlich vorgeschriebene „strukturierte Qualitätsbericht“.
Transparenz für alle
Qualität ist kein Zufall, sondern Ergebnis permanenter Anstrengungen der Krankenhäuser. Der Bericht belegt die Qualität und zeigt den Mut, auch solche Ergebnisse darzustellen, bei denen noch Verbesserungspotenzial besteht. Dadurch entsteht ein gewollter Druck an der kontinuierlichen Verbesserung der Qualität weiter zu arbeiten. Darüber hinaus wird den Patienten, niedergelassenen Ärzten und anderen Interessierten ermöglicht, neben den Ergebnissen auch die Strukturen der einzelnen Krankenhäuser zu durchschauen. Alle Behandlungsergebnisdaten sind verständlich formuliert und bieten einen schnellen und unkomplizierten Überblick.
Der Bericht ist in drei Bereiche unterteilt. Der erste Berichtsteil informiert über die Maßnahmen des Krankenhauses zur Qualitätssicherung, die dem Patienten zugutekommen. Der zweite Berichtsteil stellt Projekte dar, die die CLINOTEL-Geschäftsstelle gemeinsam mit dem Krankenhaus umgesetzt hat. Dazu gehören z. B. Treffen in Fachgruppen und externe Begutachtungen der Prozesse im Krankenhaus (sogenannte „Auditverfahren“). Der dritte Berichtsteil stellt verschiedene Leistungs- und Strukturdaten dar und informiert z. B. über Zertifizierungen, Ausstattungen mit Großgeräten, Weiterbildungsbefugnisse der Ärzte sowie das medizinische Leistungsspektrum der Mitgliedshäuser. Der vollständige Jahresbericht kann >> hier heruntergeladen werden.
Dr. med. Andreas Eichenauer, Medizinischer Geschäftsführer der ckt.-GmbH, präsentiert den aktuellen Jahresbericht zur Qualitätssicherung.
Am vergangenen Freitag nahmen die Hygienefachkräfte des Marienhospitals Emsdetten, Maria-Josef-Hospitals Greven und Marienhospitals Steinfurt zum zweiten Mal das Qualitätssiegel des EurSafety-Health-net entgegen.
Die Unternehmensführung freut sich gemeinsam mit dem Direktorium, den Hygienefachkräften und den Mitarbeitern über die Anerkennung der gemeinsamen Arbeit im Kampf gegen Krankenhausinfektionen. Für Weitere Informationen folgen Sie bitte dem>> Link.
Die ckt. Hygienefachkräfte Angelika Wehri, Dieter Papenhoff und Sonja Bauer (v.l.n.r.) nahmen die Qualitätszertifikate für die ckt.-Krankenhäuser in Emsdetten, Greven und Steinfurt entgegen.
„Ein Krankenhaus an drei Standorten“: ckt. stärkt den Verbundgedanken
Die Gesellschafterversammlung und der Aufsichtsrat der Christliche Krankenhaus- Träger GmbH (ckt.) haben in ihrer Sitzung am 26.05.2011 richtungweisende Beschlüsse für die weitere Entwicklung des Verbundes getroffen. Mit Wirkung zum 01.04. bzw. 01.07.2011 wird die Verwaltungsspitze neu organisiert. Josef Hüsing, bisher Verwaltungsdirektor des Maria-Josef-Hospitals Greven, wird die Position des Unternehmensleiters Finanzen und Controlling für alle ckt.-Einrichtungen übernehmen, Gabriele Sonsmann, bisher Verwaltungsdirektorin am Marienhospital Emsdetten, wird Unternehmensleiterin Personal und Marketing. Beide Positionen werden zum 01.07.2011 neu geschaffen. Unter dem Vorbehalt der abschließenden Zustimmung der Gesellschafterversammlung hat Dirk Schmedding, bisher Verwaltungsdirektor am Marienhospital Steinfurt, bereits am 01.04. seine Tätigkeit als Unternehmensleiter „Neue Versorgungsformen“ aufgenommen. Damit ist eine neue, zentrale Verwaltungsebene unterhalb der Geschäftsführung eingerichtet worden. Die bisherigen Aufgaben der Verwaltungsdirektoren werden von den Geschäftsführern der ckt. GmbH, Ulrich Scheer und Dr. Andreas Eichenauer, wahrgenommen. In ihren Tätigkeiten vor Ort werden sie von den Ärztlichen Direktoren und den Pflegedirektoren der Häuser unterstützt.
Die Idee zur Umgestaltung der Verwaltungsspitze ist Ende 2010 von den Verwaltungsdirektoren und der Geschäftsführung ausgegangen. Der Aufsichtsrat und die Gesellschafterversammlung hatten die Initiative zunächst mit Überraschung, dann mit Zustimmung aufgenommen, und nun nach eingehender Diskussion abschließend und einstimmig befürwortet. Besonders positiv ist dabei der Ansatz gewertet worden, die Kenntnisse und besonderen Fähigkeiten bereits vorhandener Mitarbeiter in die Umstrukturierung aufzunehmen. Hierdurch kann trotz der anstehenden Veränderungen eine Kontinuität gewahrt bleiben. Die leitenden Mitarbeiter im Bereich Finanzen und Personal bleiben in ihren Arbeitsbereichen und können so ihre Erfahrungen zum Neuaufbau beisteuern.
„Bei aller notwendigen Zentralisierung ist es den Gesellschaftern ein wichtiges Anliegen, dass jedes Krankenhaus sein jeweils eigenes Profil behält und weiter ausbaut, ähnlich wie die Kinder einer Familie ihre eigenen Persönlichkeiten formen und entwickeln können und auch sollen, sie aber trotzdem immer wissen, wer ihre Geschwister sind, und zu welcher Familie sie gehören.“ So beschrieb Christoph Rensing, Pfarrer der St. Pankratiusgemeinde in Emsdetten und damit einer der Vertreter der „Eigentümer“ der Krankenhäuser, das Zusammenwirken zwischen der Trägergesellschaft und den einzelnen Krankenhäusern am Rande der Gesellschafterversammlung.
Insbesondere die beabsichtigte Einrichtung des zentralen Unternehmensbereichs „Neue Versorgungsformen“ hatte bereits im Vorfeld der Beschlussfassung Anlass zu zahlreichen Diskussionen gegeben. Die Vernetzung der Krankenhäuser mit den niedergelassenen Ärzten der Region und die Verbesserung der Abstimmung zwischen dem stationären und dem ambulanten Bereich der Patientenversorgung sind allerdings schon immer zentrale Ziele der Krankenhäuser in Emsdetten, Greven und Steinfurt gewesen. Um für neue Möglichkeiten der Kooperation das notwendige Wissen sowie die Kontakte und Erfahrungen zu bündeln, hat sich die Gesellschafterversammlung auf Empfehlung des Aufsichtsrats entschieden, hier eine eigene, neue Position in der Verwaltungsspitze zu schaffen.
Die Einrichtung des Darmzentrums Nordmünsterland zeigt, dass die Krankenhäuser des ckt.-Verbundes nicht nur in der Verwaltung, sondern auch auf dem Gebiet der medizinischen Versorgung näher zusammenrücken. Die Häuser haben sich das Ziel gesetzt, im Jahr 2012 gemeinsam die Anforderungen an ein zertifiziertes Darmzentrum zu erfüllen. In der Praxis besprechen Ärzte aller drei Krankenhäuser bereits seit zwei Jahren regelmäßig in „Tumorkonferenzen“ alle Patienten mit einer Darmkrebserkrankung, um die jeweils optimale Therapieform abzustimmen. Neu bei der Zertifizierung des Darmzentrums ist die Konzentration der operativen Eingriffe auf dem Gebiet der Darmkrebschirurgie am Marienhospital Emsdetten.
Auf einem anderen Teilgebiet der Chirurgie soll ebenfalls eine Konzentration vorgenommen werden: Komplexe unfallchirurgische Eingriffe sollen zukünftig schwerpunktmäßig am Marienhospital Steinfurt durchgeführt werden; die Häuser in Emsdetten und Greven werden hingegen ihren Spektrum im Bereich geplanter Leistungen, z.B. der Endoprothetik, ausbauen. Derzeit sind alle drei ckt.-Häuser im Rahmen ihrer Teilnahme am Traumanetzwerk Nord-West für die Erstbehandlung von Schwerverletzten erfolgreich auditiert und können auch weiterhin eine hochwertige Erstversorgung sicherstellen. Durch eine gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit wollen die Krankenhäuser in Emsdetten, Greven und Steinfurt dafür sorgen, dass den Patienten und niedergelassenen Ärzten an jedem einzelnen Standort die Kompetenz des gesamten Verbundes zur Verfügung steht, in diesem Sinn also „ein Krankenhaus mit drei Standorten“ entsteht.

Stellen die Umstrukturierung vor (v.l.n.r.):
Dechant Klaus Lunemann, Kirchengemeinde St. Martinus Greven (Gesellschafterversammlung)
Ulrich Scheer, Kaufmännischer Geschäftsführer ckt. GmbH
Dr. med. Andreas Eichenauer, Medizinischer Geschäftsführer ckt. GmbH
Pfarrer Heinrich Wernsmann, Kirchengemeinde St. Nikomedes Steinfurt (Gesellschafterversammlung)
Dirk Schmedding, Unternehmensbereichsleiter Neue Versorgungsformen
Dipl. Kff. Gabriele Sonsmann, Verwaltungsdirektorin Marienhospital Emsdetten
Pfarrer Christoph Rensing, Kirchengemeinde St. Pankratius Emsdetten (Gesellschafterversammlung)
Dipl. Kfm. Josef Hüsing, Verwaltungsdirektor Maria-Josef-Hospital Greven
Heinrich Westphal, ckt.-Aufsichtsratsvorsitzender

