

Marienhospital Emsdetten GmbH
Marienstraße 45
48282 Emsdetten
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E-Mail: khinfo@marienhospital-emsdetten.de
Leuchtende Farben, spannende Kontraste, lebendige Flächen - der erste Eindruck einer interessanten Ausstellung im Marienhospital, die am 06. Januar 2010 von Gabriele Sonsmann eröffnet wurde.
Seit Anfang Januar zeigt die Steinfurter Künstlerin Martina Rabbers ihre „Impressionen“ aus unterschiedlichen Phasen der letzten fünf Jahre in der Präsentationsreihe ‚Kunst im Krankenhaus’.
Martina Rabbers malt abstrakt. Losgelöst von der gegenständlichen Darstellung entwickeln sich ihre „Impressionen“ auf der Leinwand zu eigenwilligen Kompositionen - Eindrücke, die nicht nur in der Auseinandersetzung mit der Natur entstehen, sondern ganz unmittelbar im Arbeitsprozess. Durch Spritzen, Kratzen, Schwemmen und Tropfen von Farbe entstehen für sie immer neue Sinneseindrücke, die den Malprozess begleiten. In ihren Arbeiten stehen durch die Abkehr von naturalistischen Motiven die bildnerischen Mittel im Vordergrund - Farbe, Form, Material.
Ganz unterschiedliche Materialien kommen bei der Künstlerin zum Einsatz. Auf Leinwand arbeitet sie mit Acrylfarben, Pigmenten, Tuschen, Kohle, Spachtelmasse, Sand oder Papier und setzt dabei verschiedene Werkzeuge ein. „Schrittweise nähere ich mich im Arbeitsprozess meinem inneren Erleben an. Farben und Flächen werden aufgetragen, verworfen, überarbeitet, erweitert und zusammengefügt, bis ein Zusammenhangsgefühl zum Ganzen entsteht. Mit Linien aus Kohle oder Tusche werden Bewegungsrichtungen und Intentionen begleitet und unterstützt“, erläutert sie den Entstehungsprozess eines Bildes.
Martina Rabbers lebt und arbeitet in Steinfurt. Ihre künstlerische Laufbahn begann sie zunächst autodidaktisch. Seit 2004 absolviert sie ein berufsbegleitendes Malstudium der Assenzaschule in Münchenstein als Schülerin von Andreas Durrer und Greet Helsen.
Arbeiten von ihr waren in den letzten Jahren in mehreren Einzel- und Gruppenausstellungen zu sehen.
Im Marienhospital zeigt sie ihre Bilder bis Ende März.
Krankenhäuser der Christlichen Krankenhaus-Trägergesellschaft (CKT) durchlaufen erfolgreich das KTQ-Visitationsverfahren
EMSDETTEN / GREVEN / STEINFURT
Ende März 2009 haben die drei Krankenhäuser der CKT GmbH, das Marienhospital Steinfurt, das Maria-Josef-Hospital Greven und das Marienhospital Emsdetten, erfolgreich das KTQ-Visitationsverfahren durchlaufen. Die Qualitätszertifikate wurden in einer gemeinsamen Veranstaltung am 24. Juni 2009 von der Vorsitzenden der Gesellschafterversammlung der KTQ GmbH an die Krankenhäuser übergeben.
„Mit dem Schritt der gemeinsamen KTQ-Zertifizierung haben wir einen enorm wichtigen Meilenstein in der Entwicklung der Häuser und des CKT-Verbundes erreicht“, erklärt Dr. Andreas Eichenauer, medizinischer Geschäftsführer der Einrichtungen stolz. „Insbesondere in den letzten Wochen und Tagen vor der Visitation haben die Mitarbeiter in den Häusern sich noch einmal richtig ins Zeug gelegt, um ihre Arbeit gut darzustellen." Mit den Zertifikaten erhalten sie nun - auch nach außen sichtbar - ein verdientes Zeichen der Anerkennung für ihr hohes Engagement.
Trotz der sorgfältigen Vorbereitung der Visitationen durch die Erstellung der Selbstbewertungsberichte, die Planung der Dialoge und Begehungen sowie die Erstellung von Präsentationen war die Anspannung aller Mitarbeiter während der Visitationstage überall zu spüren. „Die hohe Anspannung blieb sogar bis zum Schluss bestehen. Bereits eine halbe Stunde vor der Bekanntgabe des Ergebnisses saßen die Mitglieder des Direktoriums, der Geschäftsführung und der Qualitätsmanagementbeauftragte zusammen, um die Abschlussveranstaltung vorzubereiten - das Ergebnis war noch immer nicht bekannt“, berichtet Leon Uppena, Qualitätsmanagementbeauftragter (QMB) im Marienhospital Steinfurt. Bei der Bekanntgabe des positiven Ergebnisses durch die Visitationsbegleiterin war die Freude nicht nur der anwesenden Mitarbeiter hör- und spürbar, sondern vor allem auch die Erleichterung in den Reihen des Direktoriums und der Geschäftsführung sichtbar.
Fairness und die Professionalität der Visitoren wurden gelobt
Von allen Seiten wurden die Fairness und die Professionalität der Visitoren, allesamt erfahrene „Praktiker“ aus den Bereichen Ärztlicher Dienst, Pflegedienst und Krankenhausmanagement, hervorgehoben. Arne Hesselmann, QMB im Maria-Josef-Hospital Greven, bemerkt dazu: „Die kollegialen Dialoge waren von angenehmer Atmosphäre und Respekt vor dem Gesprächspartner geprägt. Die Fragen waren sehr konkret und intensiv. Hier kam den Visitoren ihre berufliche Erfahrung und ihre Kompetenz in der Durchführung von Visitationen zu Gute.“
Beispiel Emsdetten: Konstruktiver Umgang mit Verbesserungsvorschlägen
Im Marienhospital Emsdetten, in dem bisher bereits zwei CLINOTEL-Audits (OP und Kontaktstellen sowie Transfusionsmedizin) durchgeführt wurden, haben die Visitoren den konstruktiven Umgang mit den im Auditverfahren aufgezeigten Verbesserungsmöglichkeiten sehr positiv bewertet. „Es war schon spürbar, dass die Mitarbeiter sich durch die Audits schon ein Stück daran gewöhnt haben, dass Ihnen „von außen“ über die Schulter geguckt wird,“ hat Norbert Altaner, QMB des Marienhospitals Emsdetten, bemerkt.
„Nach der Zertifizierung ist vor der Zertifizierung,“ lautete das abschließende Statement der Visitoren in allen Abschlussbesprechungen. Dementsprechend laufen derzeit bereits die ersten Planungen für die Re-Zertifizierung im Jahr 2012. „Dabei werden zunächst die Entwicklung von Kennzahlensystemen und die Einführung eines strukturierten Projektmanagements im Vordergrund stehen. Wir werden uns weiterhin gemeinsam anstrengen, um die Patientenversorgung unter den Aspekten Sicherheit, Verlässlichkeit und Zuwendung stetig zu optimieren.“ gibt Dr. Andreas Eichenauer einen Ausblick auf die Arbeit der kommenden drei Jahre. „Ich bin überzeugt davon, dass wir dabei in einem hohen Ausmaß von der Mitgliedschaft im CLINOTEL-Verbund profitieren werden.“
Hinweise:
Die Abkürzung KTQ steht für „Kooperation für Transparenz und Qualität im Gesundheitswesen“
Die Qualitätsberichte der drei Krankenhäuser sind im Internet auf den Seiten der KTQ abrufbar.
Marienhospital Emsdetten:
http://www.ktq.de/ktq-qualitaetsberichte/ktq_images/qbt_1063.pdf
Maria-Josef-Hospital Greven:
http://www.ktq.de/ktq-qualitaetsberichte/ktq_images/qbt_1069.pdf
Marienhospital Steinfurt:
http://www.ktq.de/ktq-qualitaetsberichte/ktq_images/qbt_1068.pdf
Zum 31. Dezember 2008 lief die Amtsperiode des Ärztlichen Direktors am Marienhospital Emsdetten aus. Im Rahmen eines turnusmäßigen Wechsels übernahm am 1. Januar 2009 Herr Dr. med. Bernd Winterberg dieses Amt zunächst für die nächsten vier Jahre. In den letzten Jahren bekleidete dieses Amt Herr Dr. med. Axel Schneider und davor Herr Dr. med. Dieter Scholtyssek. Der Ärztliche Direktor ist neben seiner Funktion als Chefarzt einer Fachabteilung Mitglied des Direktoriums des Marienhospital Emsdettens, dem ebenso in hauptamtlicher Funktion die Pflegedirektorin und die Verwaltungsdirektorin angehören. Seine Ernennung erfolgt durch die Geschäftsleitung, dem das Direktorium insgesamt unterstellt ist. Das Direktorium hat gegenüber der Geschäftsleitung und dem Krankenhausträger eine beratende Funktion. Darüber hinaus ist Aufgabe des Direktoriums, den Krankenhausbetrieb in seinen ärztlichen, pflegerischen und wirtschaftlich-organisatorischen Bereichen zum Wohle der Patienten zu gestalten und zu führen. Das Direktorium fördert die interdisziplinäre Zusammenarbeit innerhalb des Krankenhauses und übt die Fachaufsicht über die den Direktoriumsmitgliedern nachgeordneten Dienstkräften aus. Darüber hinaus fördert das Direktorium und hier insbesondere der Ärztliche Direktor die Zusammenarbeit mit niedergelassenen Ärzten und anderen medizinischen Kooperationspartnern. Eine hausübergreifende Zusammenarbeit mit den Einrichtungen der CKT wird im Rahmen der CKT-Führungsrunde gepflegt. Hier erörtern die drei Direktorien Emsdetten, Greven und Steinfurt wichtige Fragestellungen zur Medizinischen Entwicklung innerhalb der CKT.
Gemeinsam mit dem Medizinischen Geschäftsführer, Dr. med. Andreas Eichenauer, sprachen die Verwaltungsdirektorin Dipl-Kff. Gabriele Sonsmann und Pflegedirektorin Dipl.-Pflegew. Helga Flüchter Herrn Dr. med. Axel Schneider ein großes Dankeschön für die jahrelange gemeinsame, vertrauensvolle Zusammenarbeit aus. Herr Dechant Benden ließ seitens des Trägers CKT seinen herzlichen Dank ausrichten. Als Chefarzt der Chirurgischen Abteilung wird sich Herr Dr. med. Schneider in den nächsten Jahren wieder ganz der chirurgischen Versorgung der Patienten des Marienhospitals widmen. Herr Dr. med. Schneider war in den Jahren 1988 bis 1990 und von 1997 bis 2008 über insgesamt 15 Jahre Ärztlicher Direktor des Marienhospitals. Er hat wesentlich dazu beigetragen, dass das Marienhospital heute ein leistungsfähiges und gesundes Krankenhaus ist. Zuletzt hat er sich intensiv für den Aufbau der Aufnahmeeinheit eingesetzt, die seit Ende März 2008 in Betrieb ist.
Herr Dr. med. Bernd Winterberg ist seit Juli 1990 im Marienhospital Emsdetten und seit Juni 1995 als Chefarzt der Inneren Medizin II, Abteilung für Nieren- und Hochdruckerkrankungen und Dialyse des Hauses tätig. Die Aus- und Weiterbildung junger Fachärzte ist ihm ein besonderes Anliegen. Darüber hinaus wird er intensiv an der Vernetzung der Krankenhäuser innerhalb der CKT und mit niedergelassenen Ärzten mitarbeiten. Auch die weitere Verbesserung der Sicherheit der Patienten im Krankenhaus ist ihm ein besonderes Anliegen.
Herr Dr. med. Winterberg wurde im Jahr 1952 geboren. Er ist verheiratet und Vater von drei inzwischen erwachsenen Kindern. Seine Freizeit widmet er verschiedenen Hobbies wie z. B. dem Wandern und Radfahren.
Die CKT Geschäftsführung, Kollegen und Direktorien Emsdetten, Greven und Steinfurt wünschen Herrn Dr. med. Winterberg gutes Gelingen für seine neue Aufgabe.
