

Schülerinnen und Schüler des 2. und 4. Jahrgangs der Kardinal-von Galen-Schule zeigen ihre Ergebnisse zu diesem Thema ab dem 1. Juli in einer neuen Ausstellung im Marienhospital.
Im Beisein der jungen Künstler sowie der Schulleiterin Bärbel Weßling eröffnete Gregor Mersmann vom Förderverein die Ausstellung gemeinsam mit Gabriele Sonsmann und Helga Flüchter vom Marienhospital.
In dieser bunten Präsentation sind viele Anlässe erkennbar, zu denen die Kinder gemalt haben:
Ein Zirkuszelt neben lustig aussehenden, bunt angemalten Clowns erinnert an das Motto vom kürzlich begangenen Schulfest „Wir feiern 50 Jahre Kardinal-von Galen-Schule mit dem Zirkus Kardinelli“.
Eine andere Gruppe hat sich mit den Werken bekannter Künstler auseinandergesetzt. In Anlehnung an Arbeiten von Miro, Marc oder Picasso haben Schüler(innen) der 2. Jahrgangsstufe mit Deckfarben und Buntstiften eigene Werke erschaffen und dadurch ganz nebenbei technische und gestalterische Aspekte für die eigene Bildkomposition kennengelernt und umgesetzt.
Ganz aktuell wird es an anderer Stelle mit einer Bilderreihe zum Thema „Fußballweltmeisterschaft in Südafrika“.
Auf weiteren Bildern sieht man ein Kind in einen Apfel beißen. Zum Thema „Jeden Morgen Schulobst: Wir essen einen Apfel“ erklärt Schulleiterin Bärbel Weßling: „Unsere Schule gehört zu den wenigen in NRW, die für das Schulobst-Programm ausgewählt wurde, d. h. dass jedes Kind ein Jahr lang jeden Morgen ein Obstteil erhält.“ Ausgewählt wurde die Kardinal-von Galen-Schule ihrer Meinung nach auch deshalb, weil sie 2008 Hauptpreisträger des Wettbewerbs ‚Bewegungsfreudige Schule NRW’ war und dafür vom Schulministerium in Düsseldorf eine Landesauszeichnung erhielt.
Wer also neugierig geworden ist und Freude hat an den farbenfrohen und ansprechenden Kinderzeichnungen ist herzlich eingeladen, die Ausstellung im Erdgeschoss des Krankenhauses anzusehen.
Marienhospital Emsdetten
Marienstraße 45
48282 Emsdetten
Tel.: 0 25 72 / 830-0
Fax: 0 25 72 / 830-170
Ende des Jahres, am 01.12.2010, feiern wir das fünfjährige Bestehen unserer Kurzzeitpflegeeinrichtung Marienhof in Emsdetten. Inzwischen ist unsere Einrichtung in Emsdetten voll etabliert. Etliche Gäste kommen immer gerne wieder, wenn die Angehörigen an der Ausübung der Pflege - wie zum Beispiel bei Urlaubsreisen - verhindert sind.
Die Einrichtung verfügt über 15 geschmackvoll wohnlich eingerichtete Einzelzimmer, an die sich separate Nasszellen angliedern. Unsere Devise lautet: „Wir sorgen uns um das Wohlbefinden unserer Gäste.“ Die Pflege unserer Gäste mit dem Ziel der Erhaltung bzw. Verbesserung ihrer Lebensqualität steht im Zentrum des pflegerischen Handelns und ist dem Wohl des Einzelnen zugewandt.
Unsere pflegerischen Leistungen werden unter dem Aspekt der „aktivierenden“ Pflege erbracht. Hierdurch sollen alle Fähigkeiten, über die der Gast verfügt, bestehen bleiben und gefördert werden. Zahlreiche Erfolge konnten wir in den zurück liegenden Jahren verbuchen.
In unserer Einrichtung arbeitet hoch qualifiziertes Pflegefachpersonal. Dieses war und ist maßgeblich am Genesungsprozess unserer Gäste beteiligt. Die individuellen Bedürfnisse unserer Gäste und die persönliche Lebensgeschichte werden in die Pflege einbezogen, damit jeder Gast in seinem gewohnten Rhythmus leben kann. In erster Linie geht es um die Hilfestellung bzw. Unterstützung bei den alltäglichen Verrichtungen wie Körperpflege, Nahrungsaufnahme, An- und Auskleiden, Ausscheiden, Bewegung und Beschäftigung.
Das Pflegeteam unterstützt, leitet an und ersetzt bei einigen Gästen den täglichen Kontakt mit den Angehörigen. Mit den niedergelassenen Hausärzten wird gemeinsam eine optimale Betreuung und Versorgung unserer Gäste angestrebt.
Die Gäste in der Kurzzeitpflegeeinrichtung sind nicht immer notwendigerweise krank. Ihre Hilfsbedürftigkeit resultiert nicht aus medizinischen Diagnosen. Sie sind meistens auf Grund von Alterungsprozessen, Behinderungen und Folgen von Erkrankungen auf Hilfe und Betreuung angewiesen. In einigen Fällen werden Wartezeiten auf einen Pflegeheimplatz überbrückt. Die Kurzzeitpflege Marienhof kooperiert mit allen Pflegeeinrichtungen in und um Emsdetten. Wir sagen Dank für Ihr Vertrauen in uns.
Am 08.07.2010 um 19.00 Uhr wird die Ausstellung "Blickwechsel Demenz" im Marienhospital Emsdetten eröffnet.
Menschen mit Demenz stellen auch im Krankenhaus Ärzte und Pflegende durch die typischen Symptome dieser Erkrankung, wie Orientierungsstörungen, Einschränkungen in der Kognition und irritierende oder herausfordernde Verhaltensweisen, vor Probleme. Wir werden dieser Gruppe von Patienten aufgrund des demografischen Wandels immer häufiger in unseren Krankenhäusern begegnen. Ein gründlicher Befund, die angemessene Unterbringung und ein kluges Entlassungsmanagement gehören zu einer guten Versorgung dieser Patienten und können viel zur Stabilisierung der Betroffenen und zur Entlastung der Angehörigen sowie des Pflegepersonals in stationären Pflegeeinrichtungen und bei ambulanten Diensten beitragen.
Die Gemeinnützige Gesellschaft für soziale Projekte mbH (GSP), eine Projektgesellschaft des Paritätischen NRW, hat sich im Rahmen eines Modells mit den Fragen der Versorgung von Patienten mit Demenz im Krankenhaus beschäftigt. Gemeinsam mit vier allgemeinen Krankenhäusern und mit Unterstützung der Stiftung Wohlfahrtspflege NRW wurden Maßnahmen zur Betreuung und Unterstützung dieser Patienten praxisnah entwickelt und erprobt.
Die Ergebnisse stellen die Kreisgruppe Steinfurt des Paritätischen, das Marienhospital Emsdetten GmbH und das Caritas Fachseminar für Altenpflege Rheine / Ibbenbüren in einer gemeinsamen Veranstaltung vor.
Die Referentin Dr. Susanne Angerhausen (GSP) wird eine Einführung in das Thema Demenz geben.
Die Ausstellung „Blickwechsel Demenz“, wird vom 07.07. bis 30.09.2010 im Marienhospital Emsdetten gezeigt.
Um eine Anmeldung vorab wird gebeten.
Die Krankenhäuser der Christlichen Krankenhausträger Gesellschaft (ckt.) investieren 1,5 Mio. Euro in Blockheizkraftwerke für wirtschaftliches und ökologisches Energiemanagement.
Auf der Grundlage des Konjunkturprogramms II hat das Land NRW im vergangenen Jahr auch Mittel für die Krankenhäuser zur Verfügung gestellt. Insgesamt konnten die Krankenhäuser nach einem festgelegten Verteilerschlüssel 170 Mio. Euro im Rahmen des Investitionsförderungsgesetzes abrufen.
Im Kreis Steinfurt haben die drei Krankenhäuser der Christlichen Krankenhausträger GmbH (ckt.) auf diesem Weg insgesamt fast 944.000 Euro außerplanmäßige Fördermittel durch das Land NRW erhalten. Die Summe verteilt sich wie folgt auf die einzelnen Krankenhäuser: Das Marienhospital Steinfurt erhielt rund 352.000 Euro, das Marienhospital Emsdetten rund 296.000 Euro und für Maria-Josef-Hospital Greven rund 296.000 Euro.
Ulrich Scheer, kaufmännischer Geschäftsführer der ckt.- Gruppe bedankte sich während eines Besuchs des Gesundheitsministers Laumann im Marienhospital Steinfurt für die Bereitstellung der Fördermittel. Scheer erläuterte, wie die Fördermittel aus dem Konjunkturprogramm eingesetzt werden. So hat sich die Geschäftsführung nach eingehender Beratung und in Abstimmung mit dem Aufsichtsrat der ckt.-Gruppe zu Investitionen in den Energieversorgungsbereich entschlossen. Scheer: „Für diesen Bereich waren in den zurückliegenden Jahrzehnten nie auch nur annähernd die nötigen Investitionsmittel bei den Kliniken vorhanden.“ Außerdem hat sich der Energiebedarf im Laufe der Jahre deutlich verschoben. Die großen Dampferzeuger für die betriebseigenen Wäschereien und Krankenhausküchen brauchen heutzutage nicht mehr vorgehalten werden.
Nach Beratung durch das Institut für Energie und Umwelt BFE in Mühlhausen wurden die Planungen ein wirtschaftliches und ökologisches Energiemanagement auf den Weg gebracht. Die drei Krankenhäuser werden jetzt mit Blockheizkraftwerken (BHKW) ausgestattet. Diese Anlagen arbeiten nach dem Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung und zeichnen sich durch eine effektive Ausnutzung der eingesetzten Primärenergie aus. Allein durch den Einsatz der drei BHKWs, sind nach Berechnungen des Instituts für Energie und Umwelt, CO2 Einsparungen in Höhe von rd. 1.058.125 kg/pa. zu erwarten.
Die Kosten für die Anschaffung und die Integrierung der drei Blockheizkraftwerke belaufen sich auf circa 1,0 Mio. Euro. Die ckt.-Gruppe wird weitere knapp 500.000 Euro aus eigenen Mitteln in neue Mess-, Steuer- und Regeltechnik für die Heizzentralen investieren, um den Einsatz der BHKWs insgesamt zu optimieren.
In der neuen Ausgabe der Zeitschrift „Stern“ wird das Marienhospital Emsdetten in einer Liste von Krankenhäusern aufgeführt, die gute Qualität beim künstlichen Kniegelenkersatz leisten.
Der Stern greift in seinem aktuellen Themenheft „Knackpunkt Knie“ auf eine Qualitätsanalyse des AOK-Bundesverbandes zurück. Der Verband wertete Daten zur Behandlungsqualität seiner Versicherten aus und prüfte sie anhand von vier Kriterien. Das Marienhospital erhielt dabei die Gesamtwertung „überdurchschnittlich gute Qualität“.
Auch die Emsdettener Volkszeitung berichtete über das gute Ergebnis der Qualitätsanalyse.
Die Geschäftsführung, das Direktorium und die Kolleginnen und Kollegen freuen sich mit der Chirurgischen Abteilung des Hauses über den guten Erfolg.
Operieren durch den Bauchnabel
Seit Anfang des Jahres bieten die Chirurgen des Marienhospitals Emsdetten ein neues Operationsverfahren an. Bei Operationen zur Entfernung der Gallenblase verschaffen sich die Chirurgen über ein nur sehr kleines „Loch“ im Bauchnabel Zugang zur Bauchhöhle. Diese Methode hat den Vorteil, dass nahezu keine Narbe sichtbar bleibt.
Die neue Methode nennt sich „Single-Port-Technik“ („ein-Zugang-Methode“). Häufig werden in diesem Zusammenhang auch die Begriffe SILS (Single Incision Laparoscopic Surgery), LESS (Laparo-Endoscopic Single-Site Surgery) und „narbenfreie, unsichtbare laparoskopische Chirurgie” verwendet.
Angewandt wird die Methode bei laparoskopischen Operationen. Dabei werden über einen kleinen Zugang im Nabelbereich (ca. 2 cm) nach einbringen einer speziellen „Zugangshülse“ die dünnen Instrumente und die Optik der Kamera in die Bauchhöhle eingeführt. Unter Sichtkontrolle der Kamera kann dann mit Hilfe der eingebrachten Instrumente operiert werden. Diese Art zu operieren ist vergleichsweise schonend, da keine großen Wunden entstehen. Die neue Methode hat zudem den kosmetischen Vorteil, dass keine sichtbare Narbe zurück bleibt. Damit bieten die Chirurgen des Marienhospitals Emsdetten modernste Operationsverfahren und berücksichtigen in hohem Maße kosmetische Aspekte.
Die Single-Port-Technik:
Im Gegensatz zur “traditionellen” laparoskopischen Chirurgie, bei welcher in der Regel 3-5 über den Bauchraum verteilte kurzstreckige (5-12 mm) Hautschnitte als Zugang gewählt werden, wird bei diesen Techniken nur noch eine Öffnung von knapp 15-20 mm vorgenommen. Dieser Hautschnitt wird in der Tiefe des Nabels gelegt und führt somit am Ende des Eingriffes zu einer nicht sichtbaren Narbe, die in der Tiefe des Nabels verschwindet.
Anders als bei NOTES (Natural Orifice Transluminal Endoscopic Surgery), bei welcher der operative Zugang zum Zielorgan durch natürliche Körperöffnungen wie Magen, Scheide oder Enddarm gesucht wird, handelt es sich bei diesen Methoden um ein rein laparoskopisches Vorgehen, das weder mit einer Endoskopie, noch mit einer zusätzlichen Verletzung eines inneren Organs verbunden ist.
Der Nabel ermöglicht den einfachsten und gefahrlosesten Zugang zur Bauchhöhle. Nach Öffnung der Haut in der Nabeltiefe muss nur noch die Faszie und das Bauchfell (Peritoneum) geöffnet werden. Weder das Unterhautfettgewebe noch Muskulatur muss für den Zugang durchtrennt werden.
Streng genommen handelt es sich beim Nabel bereits um eine Narbe. Die offene Verbindung via Nabelschnur zur Außenwelt verschließt sich erst in den ersten 2 Lebensjahren nach der Geburt. So gesehen bietet es sich geradezu an, die bereits bestehende und strategisch günstig liegende „Narbe“ als operativen Zugang zur Durchführung bauchchirurgischer Eingriffe zu wählen.
Bereits 1998 berichtete Piskun über die Möglichkeit einer laparoskopischen Gallenblasenentfernung über nur einen Zugang am Nabel. Erst jetzt, mit Entwicklung notwendiger Instrumente (dünne Optiken, abwinkelbare Instrumente), wurde diese Idee weiterverfolgt und wird zunehmend eingesetzt. Auch komplexe Baucheingriffe lassen sich so über nur einen Zugang durchführen.
Die Vorteile dieser Technik im Vergleich zur üblichen Laparoskopie liegen im Wesentlichen in der besseren Kosmetik. Demgegenüber stehen eine deutlich höhere Kostenintensität, längere Operationszeiten, schwierigere Handhabung und das Problem größere Präparate zu bergen.
Im Marienhospital Emsdetten wird die neue Technik zurzeit auf Wunsch für die Gallenblasenentfernung bei Patienten durchgeführt, bei denen sich die Methode eignet.
Pflege zu Hause
Kostenfreie Schulung und Beratung für Pflegende Angehörige
Einen Menschen zu Hause zu pflegen stellt für die Angehörigen eine nicht immer leicht zu bewältigende Aufgabe dar. Praktische Hilfestellungen und Tipps für den Pflegealltag, aber auch Hinweise zur Entlastung und zur Stessbewältigung finden Betroffene in den demnächst beginnenden Initialpflegekurs „Pflege zu Hause“.
In drei Unterrichtseinheiten mit je drei Stunden vermitteln die Pflegetrainer des Marienhospitals Emsdetten Petra geppert und gerd Rauß alle Grundlagen, die Angehörigen die Bewältigung des Pflegealltags erleichtern: Ihre Schulung umfasst neben Techniken der Patientenmobilisation auch spezifische Lagerungsmöglichkeiten für Bettlägerige. Zudem wird auch der persönliche Pflegehintergrund der einzelnen Teilnehmer berücksichtigt.
Um allen Interessenten gerecht zu werden, ist die Teilnehmerzahl auf zehn Personen begrenzt. Der Kurs findet im April drei Mal statt: 14.04., 21.04 und 28.04. jeweils von 16:45 - 20:15 Uhr im Marienhof (Kurzzeitpflege an der Marienstraße).
Das Angebot ist für alle Teilnehmer kostenlos!
Um rechtzeitige Anmeldung unter 02572/830-751 wird gebeten.
